Nicole Wassyl

Heilpraktikerin Psychotherapie

 

Seit 2013 betreibe ich bei mir daheim meine kleine Praxis.

 

Infos zu meiner Person:

Durch den Ausbruch meiner Epilepsie 2006 durch Mobbing im Büro habe ich meine komplette Lebenseinstellung geändert. Bis zu diesem Zeitpunkt galt für mich nur Karriere. Als ich dann aber im Krankenhaus aufgewacht bin und man mich vor vollendete Tatsachen gestellt hat, habe ich festgestellt, dass mein Körper die Notbremse gezogen hat. Im Nachhinein bin ich darüber sehr glücklich.

Nach dem Ausbruch der Epilepsie kam die Depression. Da habe ich gemerkt, es muss was passieren, mit mir muss was passieren. Da kam dann die erste Klangschale in mein Leben. Ich habe dann eine Ausbildung zur Klangschalentherapeutin gemacht und viel mit den Schalen gearbeitet. Mir wurde dann eine Gelegenheit geboten, eine Ausbildung zur  Heilpraktikerin Psychotherapie zu machen, die ich dann auch sofort erfolgreich wahrgenommen habe.

 

Inzwischen habe ich mich weiter gebildet in den Bereichen Hypnose, Reiki und Arbeit mit dem Familienbrett.

 

Ich behandle in meiner Praxis verschiedene Arten von Krankheiten auf verschiedene Arten. Häufig kommen die Klangschalen zum Einsatz. Denn der langanhaltende, einer Glocke ähnelnde Klang geht sehr tief. Und das hilft mir bei meiner Arbeit mit den Patienten. Auch Musik spielt eine große Rolle. Ich spiele Harfe und auch diese Töne berühren die Menschen und auch meine Patienten. Das harmonisiert die Beziehung zwischen Therapeut und Patient.

Meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Depression und Berufe, die einen krank machen, erleichtern mich die Arbeit mit meinen Patienten. Ich weiß in etwa, was in ihnen vorgeht, denn ich habe es selbst erlebt.

 

Ich nehme mir sehr viel Zeit für meine Patienten, denn das ist mir wichtig. Ich biete Termine auch an Wochenenden an. Ich habe festgestellt, dass dann die Patienten entspannter sind und wir besser zusammen arbeiten können, als wenn sie gestresst nach dem Job noch zu einem Termin kommen.

Heilkräuter       von Nicole Wassyl

 

Wenn über Heilkräuter gesprochen wird fallen sofort Namen ein wie Hildegard von Bingen, Paracelsus oder Sebastian Kneipp. Alle diese zum Teil heiligen Menschen haben sehr früh erkannt, dass Kräuter zum Heilen von Krankheiten eingesetzt werden können. Die Menschen früher sprachen sogar von Kräutergärten als „Apotheke Gottes“.

 

 


Früher unterschied man bei den Heilkräutern die Signaturplanzen und die SympathiepflanzenDie Signaturlehre (u.a. von Paracelsus 1493-1541 vertreten) ging davon aus, dass die Pflanzen Zeichen tragen, die dem Menschen gezeigt haben, wogegen diese eingesetzt
werden können. Diese Zeichen kann die Form der Pflanze, die Farbe oder der Geruch sein. Die Signaturlehre kann ein Weg sein, das Wesen des Heilkrauts ganzheitlich kennen zu lernen. Auch heute sind noch von einigen Kräutern die Namen bekannt, die auf entsprechende Signaturen zurückgehen: Augentrost, Beinwell, Beifuss...usw. Zu Sympathiepflanzen zählen Pflanzen oder Bäume, denen man in uralter Zeit Krankheiten oder Liebe/Heirat andachte. Meistens deshalb, weil die Pflanze oder der Baum der entsprechenden Gottheit geweiht wahr. Das schönste Beispiel ist hier der Holunder. In der nordischen Sagenwelt wohnt die Liebesgöttin Freya im Holunder. Die alten Germanen haben den Holunder der Göttin Holla (Frau Holle) geweiht, die das Leben von Menschen und
Tieren schützt. Im alten Volksglauben wohnten die guten Hausgeister im Holunder.

 

Heutzutage bekommen Heilkräuter eine immer größere Bedeutung. Kräuter können nicht nur zur Linderung kleiner und großer Wehwehchen eingesetzt werden, sie eigenen sich die auch hervorragend für den Einsatz in der Küche.

Im Laufe der nächsten Ausgaben werden an dieser Stelle Kräuter vorgestellt mit ihren verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.


                                                                       Aber wie können Kräuter angewendet werden?


Kräuter als Heilmittel in Tees, in Salben (als Tinktur oder Ölauszug) angewendet werden. Genauere Erklärungen hierzu gibt es dann zu dem jeweiligen Kräutersteckbrief. Ein weiterer wichtiger Aspekt von Kräutern ist auch das Räuchern. Eine Literaturempfehlung ist am Ende des Artikels zu finden. 

 

                                                                                    Und wie werden Kräuter verarbeitet?

 

Die meisten Kräuter werden getrocknet angewendet, egal ob zum Räuchern, als Tee oder um einen Ölauszug anzusetzen. Zum Trocknen werden die Kräuter in Bündeln kopfüber aufgehängt. Am besten an einem warmen, aber trockenen Ort. Und niemals in der Sonne!
Man kann die Kräuter auch mehrere Stunden im Backofen mit leicht geöffneter Tür unter 35 Grad (sonst entschwinden die ätherischen Öle!) trocknen. Hier ist wichtig, dass die Kräuter erst heraus genommen werden, wenn sie richtig trocken sind und rascheln.
Getrocknete Kräuter bewahren ca. 1 Jahr ihr Aroma. Man kann die Kräuter zerreiben und in dunkle Behälter füllen. Bitte darauf achten, dass sie nicht nass werden können! 
Kräuter können auch eingefroren werden. Im Tiefkühlfach bleibt das Aroma über mehrere

Monate gut erhalten, wenn man die Kräuter frisch in der Küche verwenden möchte. Hierfür gibt es zwei Tricks:


1. Einfrieren in Eiswürfelformen:
Diese Methode hat den Vorteil, dass sich die Kräuter beim Verbrauch leicht dosieren
lassen. Dazu werden die frisch geernteten Kräuter feucht abgewischt, trocken getupft,
klein geschnitten und in die Eiswürfelformen gefüllt. Noch etwas Wasser dazugeben
und einfrieren.


2. Einfrieren in Gefrierbeuteln:
Dazu werden die frisch geernteten Kräutertriebspitzen auf einen Teller gelegt und im
Tiefkühlfach kurz angefroren. Dadurch frieren auch empfindliche Blättchen wie die von
Petersilie, Zitronenmelisse, Schnittlauch, Basilikum und Pfefferminze nicht am Beutel
an. Anschließend werden die Triebspitzen in einen Gefrierbeutel gegeben und dieser gut
verschlossen.


Das Kochen mit frisch gepflückten Wildkräutern ist besonders in den Frühlingsmonaten zu empfehlen, denn im Sommer sind die Pflanzen ausgewachsen und zu bitter und derb, also weniger gut schmeckend. Deshalb sollten besonders die Frühlingsmonate genutzt werden, um selbst gesammelte junge Wildkräuter zu verarbeiten. Nur Blüten können auch im Sommer noch geerntet und in der Küche verarbeitet werden. Auf folgende Dinge sollte geachtet werden: geerntet werden nur Pflanzen, die einwandfrei identifiziert werden können. Geerntet wird in unberührter Natur (an Orten, an die keine Autoabgase, Düngemittel oder Hunde kommen). Zu den Wildkräutern und Wildgemüse gehören unter anderem folgende Pflanzen:


Gänseblümchen, Schafgarbenblätter, Sauerampfer, Brennesselblätter….Als erstes Experiment eignet sich das sammeln für einen Salat Löwenzahn, Sauerampfer, Breitwegerich und Co schmecken als Salat toll!. Und dann noch garniert mit Blüten vom roten Klee oder Gänseblümchen, ein Gedicht! Und die Blüten sehen auch noch hübsch aus.


Um einen Tee aus Heilkräutern zuzubereiten, können sowohl frische als auch getrocknete Kräuter verwendet werden. Wenn es die Jahreszeit zulässt, sind frische Kräuter immer zu bevorzugen.


Für einen Aufguss wird kochendes Wasser auf Blüten oder Blätter gegossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Ein Absud (meist aus Rinden oder Wurzeln) wird mit kaltem Wasser angesetzt, kurz aufgekocht und dann 10 Minuten ziehen lassen, aber bitte nicht
mehr kochen! Für eine Tinktur oder einen Ölauszug eigenen sich am besten getrocknete Kräuter. Sollte doch einmal auf frische Kräuter zurückgegriffen werden, sollte darauf geachtet werden, dass die Kräuter gut mit Öl/Branntwein übergossen sind. Denn sonst kann es passieren, dass die Kräuter anfangen zu schimmeln.

 

Für einen Ölauszug eignet sich am besten Rapsöl oder ein Öl mit möglichst wenig Eigengeschmack und Eigengeruch. Je nachdem, wie viel von dem Ölauszug benötigt wird, werden die Kräuter in ein geeignetes Gefäß gefüllt, möglichst durchsichtig, und mit dem Öl übergossen. Das Öl muss nun 3-4 Wochen stehen bleiben. Am besten eignet sich die Fensterbank. Allerdings sollte das Öl nicht in der Sonne stehen. Bitte zwischendurch immer mal wieder schütteln, damit die Kräuter immer wieder aufgelockert werden. Häufig ist an der Farbe zu erkennen, ob das Öl bereits gut gezogen ist. Aber spätestens nach 4 Wochen bitte abseihen. Abseihen funktioniert am besten mit einer herkömmlichen Filtertüte. Dafür wird ein zweites Gefäß benötigt, welches möglich hoch ist. Denn die Filtertüte hängt ja ein Stück in das Gefäß hinein. Statt einer Filtertüte kann auch ein sauberes Küchentuch verwendet werden. Dann wird das Öl langsam nach und nach in die Filtertüte gegossen. Heraus kommt ein klares gefiltertes Öl. Dieser nun fertige Ölauszug sollte nun in einer dunklen Flasche kühl gelagert werden. Bitte nicht vergessen, Inhalt und Datum auf die Flasche zu schreiben.


Eine Tinktur wird genauso angesetzt wie ein Ölauszug. Als Basis eignet sich ein hochprozentiger Schnaps oder Branntwein (mindestens 70%) aus der Apotheke oder Wodka. Eine Tinktur sollte 2-6 Wochen ziehen. Bitte auch wieder in einem durchsichtigen Glas an
einem warmen Ort (nicht in der Sonne) ziehen lassen. Das Abseihen funktioniert wie bei einem Ölauszug. Danach die Tinktur bitte in einer
dunklen Flasche kühl lagern. Beschriften nicht vergessen!!

 

 

 

                                                                Literaturempfehlung zur Räucherung von Kräutern:

 

- Scott Cunningham, Enzyklopädie der magischen Kräuter
- Marlies Bader, Räuchern mit heimischen Kräutern: Anwendung, Wirkung und Rituale
  im Jahreskreis

 

Webseite von Nicole Wassyl 

 

 

 

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